8.4.2011 Die Gewinner des Bundessprachenwettbewerbs
"Sprachmania" im Fach Russisch sind Felix GINNER (BG/BORG Graz Liebenau, 1.
Platz), Iva LAGINJA (Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie, 2. Platz),
Raphaela PINT (BG/BRG/BORG Eisenstadt, Kurzwiese, 3. Platz). Die vierten Plätze
erreichten: Marlene HANGL (BG/BRG Wels), Carina KLAPKA (BG und BRG Laa/Thaya)
und Melanie WACHTER (BG/BRG Zell am See). Alle Kandidaten erhielten ein
Stipendium für ein Semester (Kurs, Unterkunft) am Staatlichen Puschkin-Institut
der russischen Sprache in Moskau, finanziert durch die Botschaft der Russischen
Föderation und das Russische Kulturinstitut. Die Preise wurden von Botschafter
Sergej Netschajew und dem Leiter des Kulturinstituts Oleg Ksenofontov
überreicht. In der Vorrunde wurde ein Ausschnitt aus dem Film "Дом,
милый дом" von je drei Kandidatenmit einer Moderatorin besprochen. Die
Finalrunde bestand in einem Rollenspiel mit dem Muttersprachler und Leiter der
Musikgruppe Russkaja Georgij Makazaria über eine Situation während eines
Schüleraustausches: Der Kandidat musste dem Vater der Austauschfamilie eine
Erlaubnis zum Ausgehen am Abend abringen. Jedes Bundesland stellte einen Juror,
zusätzlich waren in der Finalrunde noch weitere 5 Juroren engagiert. Im
Switch-Wettbewerb sollte in einem Rollenspiel die Gestaltung des freien
Wochenendes auf einem Jugendkongress mit zwei Muttersprachlern verhandelt
werden, die beide andere Vorstellung davon haben. Fünf Juroren ermittelten den
Sieger dieses zweisprachigen Kombinationswettbewerbs: Die ehemaligen
österreichischen Botschafter in Moskau Dr. Herbert Grubmayr (er war schon 1955
bei den Staatsvertragsverhandlungen an der Botschaft, später Sekretär von
Bundeskanzler Julius Raab) und Dr. Martin
Vukovich (er unterstrich im Interview
mit dem Moderator Marvin Wolf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen
beruflich und privat), HR Dr. Bernhard SEYR, die Professoren des
Schottengymnasiums Mag. Martin Schöffberger und Mag. Wolfgang Sackl.
Pressefotos;
Siegerehrung Vorrunde
Russisch mit Sponsorengeschenken; Finalwettbewerb
Russisch; Switch
Russisch; Finalsieger
Russisch; Ehrung von
Mag. Marianne Wagner, welche die Hauptlast der
Organisation trug.
Was ist die Sprachmania? Finalwettbewerb
Aufgabenstellung.
Siegerehrung
2. Platz. Siegerehrung
1. Platz. Switchwettbewerb in der
Kombination Russisch-Englisch.
Youtube-Video
Die Gewinner der WIFI-SPRACHMANIA 2011 kommen aus Vorarlberg, Kärnten,
Steiermark und Niederösterreich: Englisch und Switch-Wettbewerb
(Englisch/Französisch): Clemenz Treichl aus dem BG Schillerstraße Feldkirch
Italienisch: John Maxa aus dem BG/BRG St. Martin Villach Französisch: Verena
Sprachowitz aus dem Europagymnasium Klagenfurt Spanisch: Sophie Zwickle aus dem
BG/BRG Frauengasse Baden Russisch: Felix Giner aus dem BG/BORG HIB Liebenau.
Presseaussendung des WIFI.
7.4.2011
Galakonzert im Rahmen von "Petersburger Kinder" in der Botschaft der
Russischen Föderation in Wien
Foto 1,
2,
3,
4,
5
Audio 1,
2,
3
Programm
6.4.2011 Podiumsdiskussion im Rahmen von "Petersburger
Kinder" im Wiener
Rainergymnasium mit österreichischen
Russischlehrern und russischen Deutschlehrern aus der Petersburger Petrischule:
Programm, Vortrag über den
Russischunterricht in Österreich
(S. Hacker), Vortrag über
Aspekte des Wahlpflichtfachs (K. Mikula)
- Bericht und Fotos folgen ...
31.3.2011 Treffen im BIFIE von je 2 Vertretern von
Ru,F,It,Sp,E betreffend mündliche Matura (Mag. Harald Dier (Graz, Liebenau) für Russisch):
Prüfungsdauer 10 15 Minuten: Beim monologischen Teil reichen bei A2 im
WPG 3 Minuten aus. · Eine zweiteilige Frage (1. Teil: monologisch mit
Vorbereitung von 10 Minuten; 2. Teil: dialogisch mit Vorbereitung von 1-2
Minuten wegen der Spontaneität) zu einem Thema
Themengebiete: · 12: Wahlpflichtfach 6-stündig (A2): · 18: 4-j. LFS (B1)
· 24: 6-j (B1) und 8-j. (B2) LFS
Es wird einen Mustervorschlag an Themenkörben geben.
Arbeitsaufgaben werden noch entwickelt.
Wie die Prüfung v.a. beim dialogischen Teil genau abgewickelt wird (Lehrer als
Gesprächspartner oder Schüler), muss noch genau besprochen werden.
Wörterbuch bei der schriftlichen: da deutet einiges darauf hin, dass das
WB doch verwendet werden darf (aufgrund der Authentizität)
März 2011 Die Stiftung
Russkij Mir finanziert die Erneuerung der
Website des VRÖ: Projektbeginn Juli 2011, Erstellung der Websitestruktur durch
einen professionellen Websiteprogrammierer mit CMS (Content Management System,
erlaubt eine Bearbeitung und Einspielen von Material durch mehrere Benützer ohne
Programmierkenntnisse) bis September 2011, ab Okt 2011
bis Juni 2011 Befüllen der
Website mit Material.
Websitekonzept. Mitarbeit in Form von
Gestaltung, Vorschlägen und Beisteuern von Material willkommen.
Ziel: I. Liste aller Schulen mit Russischunterricht zur Demonstration der
Wichtigkeit des Russischunterrichts in Österreich
II. Materialforum für Russischlehrer
III. Motivation für Russischlernende
Kontakt: sebastian.hacker @ univie.ac.at
15.3.2011
Landessprachenwettbewerb Russisch in Wien,
Bericht mit Links,
Fotogalerie
3.3.2011, 11:45, Auskunft Mag. Andreas Schatzl im Telefonat mit Mag. Ingrid Tanzmeister: Ab der Matura
2013/14 gilt für Russisch GERS und standardisiertes Verfahren wie in allen
lebenden Fremdsprachen, d.h. Struktur der Aufgaben ist für alle
gleich: Hörverstehen, Leseverstehen, Sprachverwendung im Kontext, Schreiben. Die
Russischlehrer bemühen sich deshalb um eine Multiplikatorenausbildung in
Zusammenarbeit mit BMUKK, BIFIE und Pädagogischen Hochschulen und Seminare für
Russischlehrer zur Erstellung der Maturabeispiele, die sie selbst erarbeiten
werden müssen und die für die anderen Sprachen E,F,It,Sp zentral erstellt werden
sollen. Zusammenfassung des
Gesprächs mit Mag. Dr. Irene Thelen-Schaefer, BIFIE.
Februar 2011 Informationen zur
vorwissenschaftlichen Arbeit, zum
Umfang des Themenpools der mündlichen Matura (A. Schatzl)
2013/14 - Information zur
Vorwissenschaftlichen Arbeit aus einer
Direktorenklausur.
16.2.2011 Die
Subvention des Unterrichtsministeriums für den VRÖ
von jährlich 580 EUR wurde ersatzlos aufgrund der Budgetpolitik gestrichen.
7.12.2010
Das aktualisierte "Drei-Säulen-Modell"
auf der
Website des Bildungsministeriums für die Matura
2013/14 zeigt jetzt alle lebenden Fremdsprachen als mögliches drittes
schriftliches Maturafach, damit ist Russisch auch als drittes Fach wählbar. Im
Fall von 3 Klausurarbeiten wählt man 1.Deutsch (oder am BG für Slowenen
Slowenisch, am zweisprachigen Gymnasium in Oberwart Kroatisch, Ungarisch)
2.Mathematik 3.Lebende Fremdsprache (standardisiert: E, F, I, Sp): Es kann aber
auch eine andere lebende (nicht standardisierte) Fremdsprache gewählt werden.
Im
Fall von 4 Klausurarbeiten wählt man 1.Deutsch (oder am BG für Slowenen
Slowenisch, am zweisprachigen Gymnasium in Oberwart Kroatisch, Ungarisch)
2.Mathematik 3.Lebende Fremdsprache (standardisiert: E, F, I, Sp): Es kann aber
auch eine andere lebende (nicht standardisierte) Fremdsprache gewählt werden.
4.Weitere (standardisierte oder nicht standardisierte) lebende Fremdsprache oder
L oder G (beide standardisiert) oder DG oder Biologie/Umweltkunde oder Physik
oder Musikkunde oder Sportkunde oder Musikkunde oder Bildnerische Erziehung oder
schulautonomer Gegenstand, der die Bedingungen für eine schriftliche
Maturabilität erfüllt
1.12.2010 Der Botschafter der Russischen Föderation S. Nečaev
lud zum Konzert junger, talentierter Musiker (von 11 bis 18 Jahre) in die
Botschaft. Das zahlreiche Publikum setzte sich aus hochrangigen Vertretern der
Politik, Diplomatie und Gesellschaft zusammen: der Präsident des Bundesrates,
Botschafter, der Nuntius, Vertreter des Innenministeriums, der österr.-russ.
Freundschaftsparlamentarier-Gruppe (G. Stummvoll), Karl Schranz. Das Programm "Neue
Namen" fördert junge Musiktalente in Russland, die Tournee durch
Österreich wird von der Danube Private University unterstützt. Der Botschafter
sagte auf Deutsch: "Wir hoffen, dass wir durch diese Veranstaltung einen Schritt
machen zur Annäherung der österreichischen und der russischen Kultur, der
russischen und der Weltkultur." Nach einer altrussischen Tradition entzündete er
zur Eröffnung den "häuslichen Feuerherd" (in der Botschaft eine Kerze im
Keramikgefäß), den der jüngste Musiker am Ende ausblies. Am Schluss des Konzerts
überraschten die Musiker mit einem
Donauwalzer auf Klavier, Cello, Geige und
Klarinette, bevor die Gäste zum Gespräch an das gastfreundlich reiche Buffet
geladen wurden.
22.11.2010 Besprechung zu den Wiener Landessprachwettbewerben
E, F, Sp, Ru, It
Vertreter der Sprachen mit LSI Mag. Auer und LSI Mag. Dangl im Wiener SSR
Wettbewerbsanmeldung: Die Teilnahme am Sprachenwettbewerb
ist auch ohne Vorbereitungskurs möglich.
Für Wien - jeder Teilnehmer bekommt einen Preis!
Ablauf des Wiener Sprachwettbewerbs;
Anmeldung für Schüler
(an den
ARGE-Leiter bis 1.3.2011);
Schülerübersicht pro Schule durch den Lehrer;
Themen für Rollenspiele;
Allgemeine Gesprächsthemen/Grammatikübungen;
Angemeldet sind derzeit Theresianum, Schottengymnasium, Rainergasse,
Popperschule, Parhamerplatz, Stubenbastei; für Begleitlehrer wird ein Dienstauftrag über den
Stadtschulrat erteilt, bitte dafür eine Anmeldung an den
ARGE-Leiter bis 29.1.2011
Anmeldung der schulischen Vorbereitungskurse für Wien: Die Lehrfächerverteilung für das folgende Schuljahr wird
im März abgeschlossen. Werteinheiten (WE) werden im Rahmen der schulautonomen
Begabtenförderung vergeben (Mitbewerber sind Veranstalter anderer
Unverbindlicher Übungen an der jeweiligen Schule, das Kontingent der WE ist in
den letzten Jahren stetig gestiegen). Schulübergreifende Kurse sind möglich,
wobei die WE von der Stammschule bezogen werden, die 10 Schüler aus den eigenen
Reihen finden muss, Schüler aus anderen Schulen können sich anschließen.
(Förderkurse werden für lernschwache Schüler angeboten.) Kurse sind als
Vorbereitung für die mündliche Matura geeignet, da die
Themenbereiche der Wettbewerbe verwendet werden
können (s.u. Sprachwettbewerbe; die in Raach erstellten Rollenspiele werden
demnächst auf die Website gestellt). Die nötige Eröffnungszahl (10 für Russisch) ist nicht die Zahl der
ausgestellten Zeugnisse. Anmeldung über die Administration der eigenen Schule.
Sponsoring des Wiener Wettbewerbs: Die WKO Wien fördert im selben Aumaß
wie 2009/10 auch für 2011, weil "Sprachkenntnisse und interkulturelle
Kompetenzen für die Wirschaft wichtig sind" (Mag.Dr.
Michaela Mayrus, Referatsleiterin für Bildungspolitik, www.wko.at/wien/bildung).
Es ist geplant, eine eigene Website für die Wiener Landeswettbewerbe
E,F,Sp,It,Ru,L,Gr zu erstellen. Die Erste Bank wird eventuell heuer wieder als
Sponsor teilnehmen, die Sparbücher, die die Gewinner erhalten, werden dann von
der Ersten ausgestellt. Die Erste Bank zahlt die Preise der vierten Plätze E und
F, alle anderen Preisgelder stammen von der WKO. Die Blumen für die Juroren
werden von Wiener Blumenhändlern zur Verfügung gestellt. Der erste Platz wird
von Carpe-Diem-Sprachreisen mit einem Gutschein über 1.000 EUR für eine
Sprachreise nach Russland gefördert.
Statistik der Vorbereitungskurse 2010/11 an Wiener Schulen: 17 Englisch,
17 Französisch, 8 Italienisch, 6 Russisch (Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr,
deshalb erhält Russisch einen größeren Anteil an Sponsoringgeldern für die
Siegerpreise), 4 Spanisch - insgesamt 52. Die finanzielle Unterstützung der WKO
Wien von 7.250EUR wird den Sprachen je nach Kurszahl zugeteilt. Danach erfolgt
die Zuteilung der Preisgelder für die Plätze innerhalb der Sprachen.
Preisgelder für Russisch (zur Verfügung gestellt von der
Wirtschaftskammer Wien für fünf Sprachen
insgesamt 8.000 EUR; voraussichtlich, Angaben ohne Gewähr, für
2011): 1. Platz 300 EUR, 2. Platz 200 EUR, 3. Platz 150 EUR, 4. Platz 100 EUR,
5. Platz 50 EUR, alle weiteren Plätze Sachgeschenke. Der
Landessprachenwettbewerb Russisch findet am Dienstag, den 15.3.2011 von 8.15-13.30
im Russischen Kulturinstitut, Brahmsplatz 8, statt. Um ca. 13.00 erfolgt die
Siegerehrung durch den Leiter des Kulturinstituts und einen Vertreter des
Stadtschulrats. Begleitlehrer mögen sich an den ARGE-Wien-Leiter wenden, der
über den SSR einen Dienstauftrag erreichen kann.
Urkundenvorlage,
Juryrastervorlage
Bundessprachenwettbewerb
Sprachmania 2011: Die Sprachkoordinatoren senden
in den nächsten Tagen an das Sprachmania-Team (z.H. Mag. Marianne Wagner) 1)
Format des Wettbewerbs (Aufbau und Art der Prüfungssituation), 2)
Vorjahresaufgabenstellungen, 3) Teilnahmebedingungen
(Informationen zum vergangenen Bundessprachenwettbewerb).
Für den SWITCH-Wettbewerb (zwei Sprachen werden in einem Rollenspiel getestet)
werden Juroren gesucht, die die Wettbewerbsprachen beherrschen oder zumindest
verstehen.
Ablauf des Bundessprachenwettbewerbs
- Prüfungsformat 2011 (Prüfungsformat
2010)
Filmmitschrift
"Дом милый дом".
Allgemeine Informationen.
Anmeldeformular 31.3. Anmeldeschluss.
Matura 2013/14: Es wird als drittes schriftliches Fach eine
lebende Fremdsprache mit zentral (i.e."standardisiert": E,F,Sp,It) oder
nichtzentral (Russisch, Hebräisch,...) erstellten Aufgabenstellungen zu wählen
sein. Damit kann auch Russisch oder Kroatisch als drittes Fach gewählt werden.
Wenn z.B. jemand als erste lebende Fremdsprache Russisch lernt, kann er sich in
Russisch auch als einziger schriftlicher Fremdsprache prüfen lassen. Er muss
nicht in Englisch antreten. Zusätzlich kann (optional) als viertes Fach eine
weitere lebende Fremdsprache (zentral oder nichtzentral erstellt) gewählt
werden. Obwohl diese Informationen auf der
Website des BMUKK über die Maturareform noch
nicht nachzulesen sind, können diese Maturabedingungen aufgrund mehrfacher
Äußerungen von Mitarbeitern des BMUKK auf dem Maturatag in Wien und bei
Steuerungsgruppensitzungen als sicher angenommen werden.
Die mündliche Matura könnte nach dem Vorbild des derzeitigen
Schulversuchsplans auf der Website des
BIFIE
monologischen (ca. 5min) und einem dialogischen (Schüler/Lehrer oder
Schüler/Schüler, 10-15min) Teil aufgebaut sein. Es wird kein Spezialgebiet
gefordert. Die mündlichen Prüfungen werden nicht zentral, sondern in den Schulen
erstellt (deshalb heißt die Reifeprüfung teilzentral: schriftlich zentral,
mündlich nicht zentral). Zur Kompensation einer negativen schriftlichen Prüfung
wird die mündliche Prüfung zentral erstellt. (Hinweise
aufgrund eines Gesprächs mit Frau LSI Mag. G. Dangl)
16.-19.11.2010
AHS Bundesseminar in Raach: Russisch - Neue
Materialien und Prüfungsformate
(16.-19.11.)
Auf der
Versammlung des Verbands der Russischlehrer Österreichs am 17.11.2010 wurde eine Umbenennung
des Vereins in "Verband der Russischlehrerinnen und Russischlehrer
Österreichs" beschlossen. Der
Vorstand
wurde neu gewählt.
Fotos
1,
2,
3,
4,
5,
6
16./17.11.2010
Dienstbesprechung zum Bundesweiten Fremdsprachenwettbewerb am
im Theresianum, Wien: Zusammenstellung des Überblicks der Sprachwettbewerbe in
allen Bundesländern, Teilnahmebedingungen, Finanzierungsmodelle. Die Prüfungsformate für Russisch werden von Erich Poyntner
und P. Sebastian Hacker vor der Dienstbesprechung vorbereitet bzw. während des
Seminars in Raach besprochen.
10./11.11.2010 PH Wien
AHS-Bundesseminar:
Hörverstehen und Erstellung von Hörverständnisübungen in
Hinblick auf die neue Reifeprüfung in Russisch )
12
Russischlehrer und 2 Kroatischlehrer wurden von Frau Mag. Margarita Kolesnik-Eigentler in die Grundlagen der Erstellung von Hörverständnisübungen
nach den Standards der Reifeprüfungsreform 2013/14 eingeführt (Skriptum,
BIFIE-Prozedere).
Das große Interesse der Russischlehrer an Fortbildungsveranstaltungen zur
Reifeprüfungsreform zeigt sich darin, dass sich für
das nächste Seminar zur Schreibproduktion am 27./28.1.2011 über 20 Personen
angemeldet haben. Kolesnik-Eigentler ist Lehrbeauftragte für Russisch am Institut für Slawistik
der
Universität Innsbruck und Professorin am
Tourismuskolleg Innsbruck. Sie wird auch am Raachseminar am 17.11. zum Thema
Zeichentrickfilme im Unterricht referieren.
Kolesnik-Eigentler war als Muttersprachlerin dem sog. "Itemwriter-Team"
beigestellt
(Verfasser von Aufgabenstellungen und Einzelfragen) in die erste Testphase der
Maturareform 2007 eingebunden. Obwohl Russisch ursprünglich wie die anderen
Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Latein und
Alt-Griechisch in die Pilotierungsphase der standardisierten,
kompetenzorientierten Reifeprüfung an AHS inkludiert war, ist es nicht mehr in
diesen Prozess eingebunden. Diese Hindernisse könnten nach Meinung der Russischlehrerinnen
und Russischlehrer
jederzeit beseitigt werden. Aus mündlichen Informationen wurde den Russischlehrern bekannt,
dass zur schriftlichen Russischmatura ab 2013/14 trotz fehlender Einweisung
der Russischlehrer Aufgabenstellungen auszuarbeiten sind, die sich an den
standardisierten Kriterien für Hörtexte orientieren. Sie müssen von den Russischlehrern selbst
zur Überprüfung des Hörverständnisses und der Schreibkompetenz nach GERS
erarbeitet werden. In der am 31.8.2010 erlassenen
Verordnung der Bundesministerin zu den Lehrplänen ist das
GERS-Niveau
für 4- und 6-jährigen Unterricht B1, für 6-jährigen Unterricht nur im
Leseverständnis B2.
Es stellte sich nun als Schwierigkeit heraus, dass die
Russischlehrer nicht für diese Tätigkeit ausgebildet sind und auch nicht in die
Multiplikatorenausbildung (Trainer-Training) eingebunden sind, die für die
anderen oben genannten Fremdsprachen angeboten wird. Kolesnik-Eigentler
bemängelte die Tatsache, dass weder sie noch andere Russischlehrer zu den
Fortbildungsveranstaltungen zugelassen sind, auch wenn sie sie besuchen wollen.
Die Standards werden aber laufend weiterentwickelt. Deshalb ist eine Teilnahme
der Russischlehrer an diesem Prozess unbedingt erforderlich, zumal sie schon
jetzt ihre Schüler mit den Testformaten vertraut machen müssen. Zurzeit
ist es also für Russisch noch nötig, dass die Ersteller der Tests und die Unterrichtenden
dieselben sind, was nach den Maturastandards nicht der Fall sein dürfte, die
Russischlehrer sehen sich jedoch dazu gezwungen, da Russischaufgabenstellungen nicht zentral
erstellt werden. Es ist unumgänglich, für Russisch wie auch für die anderen
Fremdsprachen
Übungsmaterial und Beispiele auf der Bifie-Website zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt gibt es für andere
Fremdsprachen außer Russisch Übungspakete zur Vorbereitung der Matura. Im
Schulversuch ist die standardisierte Matura für Hören und Lesen schon in
Englisch möglich. Für Russisch-Höraufgaben wurden Feldtestungen, aber keine
Pilotierung durchgeführt.
Die Erstellung eines Booklets für das zentralisierte Testing von
Fremdsprachen benötigt in Österreich aufgrund der aufwendigen Pilotierungsphase
drei Jahre. Die Richtlinien für die Erstellung von Hörverständnisaufgaben werden
derzeit in den Fremdsprachen durch ein Team von "Itemwirtern" erstellt, die die
Ergebnisse der Testierung (Pilotierung) diskutieren und Empfehlungen erstellen.
Dieses Team steht unter der wissenschaftlichen Betreuung von
Dr. Rita Green,
besonders hinsichtlich der statistischen Auswertung. Mitglieder eines der
bereits sechs Teams sind u.a. Hosp, Mair, Taucher, Ziermann, die auf
einem Kongress in Innsbruck am 26./29.10.2010 "Die standardisierte Reifeprüfung
in den Fremdsprachen im HUM-Bereich" (HUM=humanberuflich) versuchten, in
Workshops einen Einblick darüber zu vermitteln, wie die Hörverständnisaufgaben
für die standardisierte Reifeprüfung zustande kommen. Das bedeutet aber nicht,
dass jeder Lehrer diese Aufgaben selbst erstellen könnte, da dafür die
aufwendigen Pilotierungen nötig seien. Zu diesem Kongress waren alle
humanberuflichen Schulen Tirols eingeladen, als Russischlehrerinnen waren
Margarita Eigentler und Renate Stadler vertreten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann
noch in keiner Tiroler Schule die schriftliche Reifeprüfung in Russisch abgelegt
werden. Deshalb wurde kein eigener Russischworkshop abgehalten.
Beim Maturatag am 8.10.2010 versicherte
Mag. Schatzl gegenüber Mag. Sonnweber, dass Russisch drittes schriftliches Fach
sein wird, und Mag.
Friedl-Lucyshyn (BIFIE) sagte mündlich Unterstützung in der Finanzierung des
Testpakets für das Hörverstehen zu, aber leider nur in unzureichendem Ausmaß von
150 EUR.
Themen der Fortbildung waren Einführung in das Textmapping und
Erstellen der Testformate zur Hörverständnisübungen. Es wurden
Programme zur Verfügung gestellt, die im Internet frei verfügbar sind (Audacity,
Real Player, Kogo-Video-Converter), und auf Internetlinks hingewiesen, die
geeignete Quellen für Hörverständnisübungen sind (www.shkolazhizni.ru,
www.tasteofrussian.com,
www.1tv.ru,
www.youtube.ru, www.bbc.co.uk/russian).
Hilfen für die Erstellung eines Wortschatzminimums der für das Niveau B1 (GERS)
sind
Лексический минимум по русскому языку как иностранному. Первый сертификационный
уровень. Общее владение und
Морковкин В.В. Система лексических минимумов
современного русского языка . Durch Variation der Itemformulierungen
kann das GERS-Niveau der Aufgabenstellung angepasst werden. Grammatikalische
bzw. orthographische Fehler dürfen in die Beurteilung der Hörverständnisübung
nicht einbezogen werden. Die Items sollen kurz formuliert sein, weil kein
Leseverständnis erfragt wird. Die Deskriptoren von GERS sind derart gestaltet,
dass jedes höhere Niveau das niedrigere miteinschließt (B1 schließt die
Anforderungen von A2, A1 mit ein). Mittlerweile drei Sammlungen von Hörtexten wurden von F.
Bauer im Verlag Weber veröffentlicht.
Zur Erstellung der Hörverständnisübungen wird eine gemeinsame
Gruppe von Lehrenden der 4- und 6-jährigen Unterrichtsform angeregt, da beide
B1-Niveau erfordern.
Fazit: Die
Russischlehrer Österreichs müssen DRINGEND in den Standardisierungsprozess für lebende
Fremdsprachen in Österreich eingebunden werden. Auch für Russischlehrer soll die
Multiplikatorenausbildung zur Erstellung der Testformate der reformierten
Reifeprüfungen zugänglich gemacht und finanziert werden.
3./4.11.2010
Internationaler Russischlehrerkongress und Vollversammlung
von Russkij Mir 2./3.11.2010
4.11.2010 Gespräch Mag. H. Tröster mit
SPÖ-Bildungssprecher Abg. NR Elmar Mayer: Der Abgeordnete sichert Unterstützung
der Gleichberechtigung des Russischen mit den anderen lebenden Fremdsprachen als
drittes schriftliches Maturafach ab 2013/14 zu.
15.10.2010 teilresponsive
schriftliche Antwort aus dem Bundesministerium
auf die Anfrage der
Russischlehrer zur Matura: Das dritte Fach kann bei der schriftlichen Matura
auch ein nicht standardisiertes Fach sein. Russisch wird aber in der
Antwort nicht eigens
erwähnt und ist auf der
Website des Bundesministeriums noch im vierten
optionalen Block unter Fremdsprachen.
11.10.2010 erfreuliche mündliche Mitteilung aus dem Stadtschulrat:
Russich bleibt - laut mündlicher Auskunft des Ministeriums bei einer Versammlung
der Landesschulinspektoren - drittes schriftliches Maturafach
Diese Meldung wird in den nächsten Wochen nach dem erforderlichen Amtsweg im
Ministerium noch den Russischlehrern gegenüber bestätigt werden. Russisch kann
weiterhin als einzige lebende Fremdsprache zur schriftlichen Reifeprüfung
gewählt werden, auch wenn die Aufgabenstellung nicht zentralisiert erstellt
wird. Auch Hebräisch und Tschechisch sind von dieser Regelung betroffen.
8.10.2010 Maturatag für die Wiener AHS: Mag. Schatzl
stellte die
Reifeprüfungsreform im gegenwärtigen Diskussionsstand vor. Dabei werden
lebende Fremdsprachen unabhängig von der standardisiert erstellten
Aufgabenstellung als mögliches drittes schriftliches Fach genannt (Aufgaben
des BIFIE und Entstehung der Testaufgaben).
15. 9. 2010 Matura 2013/14: Russisch schriftlich nur mehr als 4.
optionales Fach vorgesehen?
Dazu die Informationen des Bundesministeriums für Unterricht, Kultur und
Kunst über den
gegenwärtigen Diskussionsstand. Das Drei-Säulen-Modell sieht als drittes
schriftliches Maturafach romanische Sprachen, nicht aber Russisch vor. Das
würde eine Abwertung von Russisch an unseren Schulen bedeuten.
Die Russischlehrer Österreichs fordern die Einbeziehung von Russisch in
die standardisierte, kompetenzorientierte Reifeprüfung an AHS schon 2013/14
bzw. die Möglichkeit für Schüler, Russisch als drittes schriftliches Fach
bei der Matura schon ab 2013/14 zu wählen!
Brief der Russischlehrer an Frau Bundesminister Dr. Claudia Schmied,
Unterstützungserklärung
durch Wirtschaftskammer Wien
Russisch soll in der Variante "3 schriftliche + 3 mündliche Fächer" und in
der Variante "4 schriftliche + 2 mündliche Fächer" als schriftliches Fach
wählbar sein.
Im Bundesgesetzblatt I 52/2010 (19. Juli 2010)
in §37 SchUG
ist Russisch Russisch NICHT ausdrücklich als zentral vorzugebendes bzw.
standardisiertes erwähnt, es ist aber eine Erweiterung des Fächerkanons durch
Frau Bundesminister möglich, die Verordnung wird bis 2013 fertig gestellt.
Dazu die
Interpretation des Gesetzestextes, Mag.
Heimo Tröster
heimo.troester(at)volksanwaltschaft.gv.at:
"Der gesetzliche Rahmen für
die neue Zentralmatura ist recht weit gesteckt. Maßgeblich sind hier in erster
Linie die §§ 34 und 37 SchUG.
Aus dem Gesetz ergibt sich zunächst nur, dass die Matura schriftliche (Teil-)Prüfungen
(Klausurarbeiten), mündliche (Teil-)Prüfungen und eine "vorwissenschaftliche
Arbeit" umfassen muss (§ 34 SchUG). Über die konkrete Anzahl der (Teil-)Prüfungen
wird nichts gesagt.
In § 37 ScHUG heißt es zunächst, dass die Details der Matura durch eine
Durchführungsverordnung der Ministerin festzulegen sind. Ausdrücklich geregelt
wird dann im Wesentlichen nur, dass es in bestimmten Fächern ( ausdrücklich im
Gesetz aufgezählt: Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch,
Latein Griechisch) zentral durch die Ministerin vorzugebende Aufgabenstellungen
zu geben hat (=standardisierte Klausur). Daneben ist die Ministerin ausdrücklich
ermächtigt diesen gesetzlich vorgegebenen Kanon an standardisiert zu prüfenden
Fächern durch Verordnung zu erweitern, also etwa auch Russisch einzubeziehen.
Die derzeit diskutierten Varianten 3-3 und 4-2 sowie deren konkrete
Ausgestaltung ergibt sich nicht aus dem Gesetz. Das Gesetz eröffnet hier einen
weiten Ermessensspielraum, der bei der konkreten Ausgestaltung der neuen
Matura-Verordnung von der Ministerin genutzt werden kann.
In der Verordnung könnten theoretisch auch ganz andere Varianten vorgesehen
werden. Vom Gesetz her fix ist eben nur, für welche Fächer standardisierte
Aufgabenstellungen vorgegeben werden müssen. Die Art und Weise der Kombination
von standardisierten Fächern mit nicht standardisierten Fächern ist vom Gesetz
her nicht determiniert. Ebensoweinig die konkrete Zahl der mündlichen und
schriflichen (Teil-)Prüfungen."
Berichte über Veranstaltungen und
Austauschprojekte
Russische Partnerschule zu Besuch am
Don Bosco Gymnasium 2011
Kaliningrad Schülerreise
2010
Militärgymnasium
Moskau Schüleraustausch
Schottengymnasium
Bundesseminar Linz 2010
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einzuzahlen.
Wie im allgemeinen Sprachgebrauch sind mit Lehrern, Schülern, Menschen,
Personen, Testern, Writern sowohl männliche als auch weibliche Personen gemeint,
falls nicht eigens anders definiert.
Weiters bitten wir, Adressänderungen der Redaktion bekanntzugeben.