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"Kaum einer spricht nicht Russisch"


“Die zwei Wochen in Uzbekistan waren geschichtlich und sprachlich so interessant, dass ich auch nach Armenien oder Kyrgistan fahren möchte”, erzählte Milena Bernhofer nach ihrem Russischkurs im Sommer 2026. Die Kosten waren kalkulierbar: 1000 EUR Flug aus Wien über Istanbul, 250 EUR pro Woche Sprachkurs 3h/Tag mit wöchentlich einem Ausflug in das Landesinnere, 170 EUR pro Woche für das Hotel, geringe Kosten für Mahlzeiten und Taxi. 

Jede Woche wechselt der Kurs in eine andere Stadt: Taschkent, Samarkant, Buchara und Taschkent. Der Kurs dauert vier Wochen, man kann ihn auch kürzer buchen. 

Die Lehrenden waren Kirill aus St. Petersburg und Liza aus Kazan, die bei den etwa 22 Teilnehmer (je eine Gruppe für Anfänger und für Fortgeschrittene), achteten darauf, dass die Teilnehmer möglichst viel Russisch sprechen. 

Ihr Akzent lag auf der Geschichte und des Gastgeberlandes, in dem “kaum einer nicht Russisch spricht”: den Amir ("Prinz", 14. Jh.) Timur, Aralsee, Emir von Buchara, der Neubau von Taschkent nach dem Erdbeben von 1966 , das Hochtemperaturforschungszentrum "Sol'nce", der über 2000 m hohe Berg Amirsoy usw. Ebenso im Programm war ein Austausch mit uzbekischen Deutschlernenden. 

"Das Land, die Menschen, der Unterricht war so beeindruckend und interessant, dass ich mit der Sprachschule wieder einen Kurs besuchen will", bekräftigt Milena Bernhofer, die das Angebot in anderen Ländern Zentralasiens oder des Kaukasus nützen möchte.

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