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Fächerübergreifend arbeiten – in Russisch


Im Rahmen des Erasmus-Projekts Problemorientierter Soft CLIL Ansatz für nichtenglischen FS-Unterricht wurden von den Universitäten MariborTrnava und Vilnius Unterrichtssequenzen erarbeitet, die dem so genannten Soft CLIL Konzept zugeordnet werden. Soft CLIL meint, dass dem Sprachfach die tragende Rolle zukommt, gleichzeitig aber auch ansprechende und altersadäquate Inhalte aus anderen Fächern bearbeitet werden. Alle Materialien, die in den Sequenzen zum Einsatz kommen, sind mit den Fachlehrplänen aller beteiligten Länder abgestimmt. 

Die Inhalte des Projekts waren Realistische Mathematik und Tourismus – beides unter dem Motto Nachhaltigkeit. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei zum Beispiel eine Startup Gründung verfolgen, mitberechnen, wie das junge Unternehmen vorgehen muss, um Gewinne zu erzielen, oder sie konnten Überlegungen anstellen, was ein Tourist oder eine Touristin tun muss, wenn er/sie umweltfreundlich, beispielsweise ohne Plastik, reisen will. 

Die genannten Universitäten entwickelten die fachdidaktischen Konzepte und Materialien (Texte, Audiofiles, Aufgaben, didaktische Handreichungen etc.), Schulen in Litauen, Slowenien, der Slowakei und Österreich, Lehrkräfte und Lernende probierten die Sequenzen aus und gaben Feedback. Daraufhin wurden Materialien von den Universitäten weiterentwickelt. Die Materialien liegen für Deutsch als Fremdsprache und Russisch vor. 

Am 1.7. (also am vorletzten Schultag im Osten Österreichs) findet ein Workshop (in Slowenien, aber online!) statt, in dem die Universitäten Materialien und Konzepte und auch schon weiterentwickelte Sequenzen vorstellen werden. Zu diesem Workshop sind alle Interessentinnen und Interessenten sehr herzlich eingeladen. Sie werden dort Einblick in alle Materialien erhalten. Wer mehr erfahren möchte, kann sich gerne an mich wenden: eleonore.steigberger(@)bildung.gv.at
 
Projekt 2018-1-SK01-KA201-046316
Problemorientierter Soft CLIL Ansatz für nichtenglischen FS-Unterricht

Bericht: Mag. Eleonore Steigberger, Wiednergymnasium und Sir Karl Popper-Schule am Wiedner Gymnasium




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